Die als Naturdenkmal geschützte Kaisereiche
in Berlin-Friedenau wurde auf Geheiß von Kaiser
Wilhelm I. anlässlich der Goldenen Hochzeit
mit seiner Frau Augusta sowie seines 82. Geburts-
tags am 22. März 1879 gepflanzt. Die Eiche musste
am 10. November 1883 ersetzt werden, weil der ursprünglich
gepflanzte Baum aus Protest gegen die seinerzeitigen
Sozialisten- gesetze des Reichskanzlers Bismarck
stark beschädigt wurde.
Am 19. September 2004 stand die Kaisereiche
im Mittelpunkt einer medienwirksamen Geburts- tagsfeier.
Sie hatte „in
ihren 125 Jahren zwei
Kriege und den Berliner Verkehr überlebt“ (Zitat).
Eigentlich war die „Jubilarin“ erst 121
Jahre alt, denn der ursprüngliche Baum war bereits
nach
vier Jahren ersetzt worden (siehe oben).
Als Geburtstagsgeschenk enthüllte Franz Fried-
rich Prinz von Preußen eine Gedenktafel aus
Messing, außerdem wurde ein inoffizielles
Straßenschild
eingeweiht. Historisch nachem- pfundenes Schild
an der Kaisereiche >>
Die
Kaisereiche befindet sich auf einem Verkehrs- mittelstreifen,
den die Rheinstraße, Schmiljan- straße,
Moselstraße, Illstraße und Saarstraße
tangieren. Weitere
Infos auf www.friedenautag.de