Breslauer Platz - Platzkonzept Stand
2007
Neugestaltung und Nutzungserweiterung für
den Breslauer Platz.
Mit einer Umgestaltung des Breslauer Platzes be-
absichtigen wir, dem nur zu Marktzeiten lebendi-
gen, ansonsten
wenig anziehenden Hauptplatz der Friedenauer Bürgerinnen
und Bürger wieder mehr Charakter zu verleihen.
Es gilt, ihm neues Leben einzuhauchen, ihn auch im
Kontext des wichtigen Berliner Straßenzuges
Leipziger-, Pots- damer-, Haupt-, Rhein- und Schloßstraße,
Unter den Eichen gestalterisch attraktiver zu machen.
Vordringlich sind Erhalt und Ausbau angestamm- ter
Marktfunktionen. Sie sind der Garant für eine
generelle Belebung. Eine gesteigerte Anziehungs-
kraft etwa durch erweiterte Angebote wäre nicht
nur dem Ortsbild zuträglich sondern gleicher-
maßen
profitabel für die Markt- und Geschäfts-
leute in den Platzrandlagen und einmündenden
Straßen.
Dieses Vorhaben glauben wir zu fördern
mit:
- einer Vergrößerung des Platzes, respektive
seiner Nutzfläche,
- einer Änderung der Verkehrsführung,
- einer Neuordnung der Stellplätze,
- einer Nutzungserweiterung des BVG-Pavillons
(Wartehalle, Kiosk),
- einer Wiedereröffnung der unterirdischen
Bedürfnisanstalt,
- der Wiederaufstellung einer Wasserpumpe an
der Lauterstraße,
- einer Reduzierung überflüssiger Schilder,
Poller
und sonstiger „Straßenmöbel“
.
Die Maßnahmen ließen sich weitgehend
im jetzi- gen Bestand, also unter der Prämisse
möglichst geringer Kosten realisieren. Als
ferneres Ziel er- strebenswert wäre eine Absenkung
und Neupflas- terung der Platzfläche, in der
dann mit ergänzen- den Pflanzungen, der Aufstellung
einladender Bän- ke und ähnlichem mehr
Aspekte einer qualität- vollen Freiflächengestaltung
zum Ausdruck kommen könnten.
Zur Vergrößerung der Platzfläche
wollen wir die Lauterstraße zwischen Nied-
und Schmargendor- fer Straße für den
Durchgangsverkehr schließen. Anlieferung,
Müllabfuhr und
Notfallverkehr müssen
selbstverständlich weiterhin möglich sein.
Die Niedstraße vor dem Rathaus würde dann
beid- seitig befahrbar werden, also den Verkehr in
die Wohnstraßen hinein und aus ihnen heraus leiten.
Da
angesichts der anhaltenden Neu- und Dach- ausbauten
von immer knapper werdenden PKW- Stellplätzen
für die Einwohnerschaft auszugehen ist, müssen
wir Stellflächen in gleichem Umfang auf dem
Platz vorhalten. Wir wollen sie aber gün- stiger
postieren und organisieren. Die Stellplätze
beidseitig der Lauterstraße können in
gesamter Platzbreite wegfallen und nördlich
vor dem Rat- haus an der Niedstraße konzentriert
werden. Auf diese Weise kann eine ungestört
von den Häu- sern der Lauterstraße bis
an den Pavillon heran- reichende, vielfältiger
nutzbare Fläche entstehen. Diesen Pavillon wollen
wir angemessener nut- zen und ihn wieder mit den
unterirdischen WC- Anlagen - wie es bis etwa 1990
bestand - verbin- den.
Vorstellbar wäre eine Nutzung als Café,
das dann die Bedürfnisanstalt mitzubetreiben
hätte. Die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen
müssten unter Berücksichtigung des Denkmal-
pflege durchgeführt werden.
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